Kutschfahrturnier an der Schwedenschanze

Bericht aus der Babenhäuser Zeitung vom 03.05.2018 (mel)

Der Reit- und Fahrverein Babenhausen hatte am 1. Mai zu einer Premiere eingeladen. Denn zum ersten Mal fand auf dem Gelände an der Schwedenschanze ein Kutschfahrturnier im Rahmen des Maifeiertags statt.

„Der Fahrsport gewinnt in letzter Zeit spürbar an Bedeutung“, sagte Vereinsvorsitzender Ingo Dries. „In unseren eigenen Reihen und auch bei anderen Reit- und Fahrvereinen sowie privaten Pferdebesitzern erfährt der Fahrsport eine ihm gebührende Renaissance. Diesem Trend möchten wir mit dem Kutschfahrturnier gerecht werden.“

30 Gespanne waren am Maifeiertag in mehreren Prüfungen gemeldet. Ob Ein- oder Zwei- spänner, ob entzückendes Shetlandpony oder imposanter Warmblüter – alle Kutschen waren prächtig hergerichtet, teils mit historischen Elementen wie Lampen und verzierten Halterungen für die Peitschen. Jede Kutsche hatte einen Fahrer und einen Beifahrer. Dies sei vorgeschrieben, erklärte Ingo Dries.

Denn sobald eine Kutsche zum Stehen komme, müsse eine Person anwesend sein, die die Pferde quasi in Empfang nehmen kann. Bei vierspännigen Kutschen müssten sogar zwei Beifahrer dabei sein. Das Team einer Kutsche besteht also oft aus mehreren Pferden und Fahrern und muss entsprechend gut eingespielt sein.

In Babenhausen absolvierten Pferde und Fahrer nun Prüfungen der Klassen A und M in den Disziplinen Dressur-, Kegel- und Hindernisfahren.

Zu den sehenswerten Fahrten der beeindruckenden Gespanne gab es wie gewohnt beim Reit- und Fahrverein Babenhausen beste Bewirtung und ein vergnügliches Rahmenprogramm für die großen und kleinen Gäste.   

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