Die besten Tage der Ferien

In der letzten Ferienwoche herrschte wieder Ausnahmezustand auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins Babenhausen (RuF): Knapp 50 Kinder hatten zwischen Spring- und Dressurplatz für vier Tage ihre Zelte aufgeschlagen.

Das Zeltlager des RuF ist jedes Jahr aufs Neue für viele Kinder ein Highlight ihrer Sommerferien. Bevor die Schule wieder losgeht, können sie auf dem Reitgelände des Vereins vier Tage lang nochmal einfach nur Kind sein. Und dabei bekommen sie einiges geboten.

Das Highlight war natürlich auch in diesem Jahr wieder die Nachtwanderung am Freitagabend. Im Dunklen und auch im strömenden Regen machten sich die Kinder mit ihren Betreuern auf durch den Babenhäuser Wald. Zwölf „Erschrecker“ hatten sich dort postiert, um den Kindern mit Mehlnebel, lauten Knallen und anderen furchteinflößenden Geräuschen das Gruseln zu lehren. Wieder zurück im Zeltlager, war die Aufregung auch Stunden nach der Nachtwanderung noch riesig. 

Auch an den Tagen zuvor hatten die Kinder und Jugendlichen einiges erlebt: Mit den Schulpferden des RuF galt es, einen kleinen Hindernisparcours zu durchreiten. Dabei ging es aber nicht nur auf, sondern auch neben dem Pferd zur Sache: "Das Apfeltauchen fand ich witzig. Die Äpfel sind immer nur um mich herumgeschwommen", erzählt die 9-jährige Lisa. Für Larissa, 13 Jahre, gehört das abendliche Lagerfeuer zu den Höhepunkten des Zeltlagers: "Das finde ich immer besonders schön, weil da immer alle zusammenkommen", sagt sie. Etwas Besonderes waren in diesem Jahr auch die Frühstücksbrettchen aus Holz, in die die Kinder selbst ihre Lieblingsmotive einbrennen konnten. Ganz vorne dabei: Super Mario, Yoshi und - wie es sich für einen Reitverein gehört - diverse Pferdemotive. Eine weitere Neuheit war das "Zeltlager-Jahrbuch". Hier konnte sich nicht nur das Jugendteam, sondern auch jedes Kind mit einem Polaroid-Foto und einem kleinen Gedanken zum Zeltlager verewigen. "Das machen wir jetzt jedes Jahr und haben in ein paar Jahren tolle Erinnerungen an unser Zeltlager", so Jugendwartin Shari Nentwich. 

Neben dem abwechslungsreichen Programm blieben bei der zeltenden Jugend auch kulinarisch kaum Wünsche offen: Pizza, Burger, Schnitzel oder Nudeln standen auf dem Speiseplan. Neben dem regulären Betrieb in der "Reiterschänke" versorgte die Familie Palesch die Vereinsjugend jeden Tag mit frisch gekochtem Mittag- und Abendessen. 

Am Samstagmittag folgte schließlich das große Familiengrillen zum Abschluss der vier Lagertage. Anstatt der obligatorischen "Challenge", die in den letzten Jahren immer auf die Eltern wartete und für die Belustigung der Kinder sorgte, konnten sich in diesem Jahr alle entspannt zurücklehnen. In einem kleinen Film mit Fotos der vergangenen Tage konnten sich die Eltern ein Bild davon machen, was ihre Kinder im Zeltlager alles erlebt hatten. Dazu gab es - wie gewohnt - leckeres Grillgut und zahlreiche mitgebrachte Beilagen. 

Nach vier Tagen Action gingen die Gedanken der Kinder auf dem Heimweg sicher nicht nur zum bevorstehenden Schulbeginn, sondern auch zum Zeltlager im nächsten Jahr. Denn, wie Larissa ins Zeltlager-Jahrbuch schrieb: "Das Zeltlager macht die letzten Tage der Ferien zu den besten Tagen der Ferien." 

 

 

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