Reitverein sagt Danke

Trotz Corona-Pause und Turnierabsage arbeitet der Reit- und Fahrverein kräftig an seinem Gelände. Dass die Unterstützung von Mitgliedern und Gönnern dabei so groß ist, hinterlässt beim Vorstand große Dankbarkeit.

Es war eine seltsame Stille, die am zweiten Juli-Wochenende über dem Gelände des Reit- und Fahrvereins (RuF) lag. Kein Hufgeklapper, kein Stimmen-Wirrwarr von Besuchern und Reitern, keine Musik bei den Nullrunden auf dem Springplatz – kurzum: kein Reitturnier. Wo sich normalerweise vier Tage lang Reiter aus Babenhausen und der Umgebung miteinander gemessen hätten, blieb es an diesem Wochenende ruhig. Man traf in diesen Tagen nicht nur ein Vereinsmitglied, das ein zweites Juli-Wochenende ohne Turniertage "einfach komisch" fand.


Lange haben sich die Vereinsmitglieder aber nicht mit ihrem Wehmut aufgehalten. Wer auf das Vereinsgelände des RuF kommt, sieht, dass sich dort in den letzten Wochen einiges getan hat. Die neueste Veränderung sticht jedem sofort ins Auge, der das Gelände betritt. Vor der Festhalle lädt jetzt eine Baumbank mit Blick auf den Springplatz und den Reitplatz nebendran zum Verweilen ein. Die Rosskastanie in der Mitte der Bank wird in einigen Jahren angenehmen Schatten spenden. Aus dem gemeinsamen Projekt von Ralf Geißler, Heiko Wolf, Ralf Bender, Silke Amann und Ingo Dries ist damit nicht nur eine neue Sitzecke, sondern ein echter Hingucker geworden.

Die Baumbank ist aber nur eine von diversen Neuerungen auf dem Vereinsgelände des RuF. In den vergangenen Wochen wurde bereits der Boden auf einem der drei Reitplätze erneuert. Bis Ende des Jahres soll unter anderem eine Rollstuhlrampe für die barrierefreie Toilette gebaut und die Elektrik in der Reithalle erneuert werden.

Die Arbeiten am Gelände fordern nicht nur viel Tatkraft und Zeit, sondern auch immense Investitionen. Dass der RuF diese Investitionen trotz der finanziellen Ausfälle durch die Corona-Pandemie tätigen kann, ist den Mitgliedern und vielen Freunden des Vereins zu verdanken, die die Babenhäuser Reiter in den vergangenen Monaten finanziell unterstützt haben.

Die Absage des viertägigen Reitturniers hat ein großes Loch in die Vereinskasse gerissen. Vielen, die normalerweise für die Prüfungen am Turnier gespendet hätten, war es daher ein Anliegen, den Verein auch in diesem Jahr zu unterstützen. Seit drei Wochen dürfen nun auch wieder alle Reitschüler und Voltigierer zum Training im RuF kommen – mit Abstand zu ihren Mitreitern zwar, aber zumindest die Sehnsucht nach den Pferden konnte nach bis zu 15 Wochen Pause endlich gestillt werden. In der langen Wartezeit hat ein Großteilder Reitschüler und Voltigierer trotz Zwangspause ihren Beitrag für die Reitstunden gespendet. Damit haben auch sie einen enormen Teil dazu beigetragen, dass der RuF nicht nur seine Schulpferdekompromisslos weiter versorgen konnte, sondern eben auch die nötigen Arbeiten am Gelände erledigen kann.

Der Vereinsvorstand ist dankbar für die große Unterstützung seiner Mitglieder und Gönner. Egal, ob durch finanzielle Hilfe oder tatkräftiges Anpacken. Nur durch diesen Zusammenhalt kann der Verein weiterhin aktiv Vereinsarbeit betreiben.

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