Märchenhaftes Weihnachtsreiten

Märchenhaftes WeihnachtsreitenTraditionsgemäß hat der Reit- und Fahrverein Babenhausen (RuF) am zweiten Advent mit dem Weihnachtsreiten das Vereinsjahr beschlossen. Dabei wurde es in der Reithalle wahrlich märchenhaft. Goldmarie und Pechmarie waren die ersten, die sich am Adventsnachmittag in die Reithalle des RuF begaben.

Mit einem Pas de deux zu Musik von „Frau Holle“ eröffneten Selin Adanir und Laura Oehl die reiterliche Weihnachtsfeier. Zuvor hatte der erste Vorsitzende, Ingo Dries, den Zuschauern, die essich hinter den Fenstern in der Reiterschänke gemütlich gemacht hatten, die Schulpferde des Vereinsvorgestellt. In den letzten Monaten hat sich in der Schulpferdeherde des RuF einiges verändert. So dankte Ingo Dries den Reitschülern für ihre Geduld, die sie während des Wechsels im Schulpferde-Stall gezeigt haben. Mittlerweile kann der Verein vier neue Schulpferde in seinen Reihen begrüßen, die sich alle gut in die Reitstunden einbringen. Das märchenhafte Thema des Nachmittags zog sich durch alle Sparten, die im RuF vertreten sind – von der Dressur, über Springen, Fahren und Voltigieren bis hin zum Trail. So gaben sich neben den Charakteren von Frau Holle auch Aschenputtel, Hänsel und Gretel, Schneewittchen, die sieben Zwerge, Alibaba und sogar spanische Tänzerinnen die Ehre. Besonders actionreich waren die beiden Schneewittchen Evi Floch und Jacqueline Roth unterwegs. Nebeneinander, aufeinander zu und das auch noch synchron zeigten sie mit ihren beiden Stuten Fleur und Shakira einige Sprünge. Ein komplettes Märchen präsentierten kurze Zeit später die sieben Zwerge im Trailparcours. Trail-Trainerin Claudia Weiland erzählte eine etwas verkürzte Version des Märchens, während die Zwerge auf ihren Pferden durch Stangen und Tore und über Paletten ihren Weg bestritten und passend dazu sogar ein wenig anfingen zu schauspielern. Bei der „Spanischen Dressur“ von Reitausbilderin Corinna Winter und Simone von Rabenau wurde es dann nochmal spektakulär, als von Rabenau mit ihrer Scheckstute den spanischen Schritt zeigte und sie sogar in der Halle steigen ließ. Zum krönenden Abschluss – vor allem für die jüngsten Reiter und Zuschauer – kam der Nikolaus auf der Kutsche in die Vereinshalle gefahren.

Vor allem die Reitschüler, die schon länger im RuF reiten, freuten sich, ihr ehemaliges Schulpferd Fleur vor der Kutsche zu sehen. Nach einem gemeinsamen „Oh Tannenbaum“ von Nikolaus, Kindern und Eltern sowie einigen Gedichten gab es schließlich für jedes Kind ein Geschenk. Natürlich durfte auch ein Dankeschön an die Organisatorinnen, Ausbilderinnen und das Jugendteam des Vereins nicht fehlen. Ohne ihre Unterstützung und Zusammenarbeit wäre eine Veranstaltung wie das Weihnachtsreiten nicht zu stemmen. Und so überreichte der Nikolaus auch ihnen ein kleines Geschenk.

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